Textbroker UN.CO.VER - Kampf dem Contentklau

Vor 1,5 Jahren berichtete ich über den Start von Textbroker. Seitdem hat sich viel getan, der Dienst ist stark gewachsen und vor gut zwei Monaten ist man mit Textbroker.com auch noch in den englischsprachigen Markt eingestiegen. Mit großem Erfolg, wie man so hört.

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Dienste wie Textbroker haben eigentlich nur ein großes Problem. Wie stellt man sicher, dass die Inhalte nicht irgendwo geklaut wurden. Zu diesem Zweck hat man ein Programm namens UN.CO.VER (Unique Content Verifier) entwickelt, das einzelne Texte, Webadressen oder auch gesamte Domains prüft und damit automatisch Plagiate, Content-Diebe und Copyright-Verletzungen im Internet aufspürt. UN.CO.VER nutzt die API-Anbindung einer nicht genauer benannten Suchmaschine (die man aber erraten kann) und vergleicht mit deren Hilfe entsprechende Textfragmente und Webseiten. Die Menge der zur Prüfung herangezogenen Fragmente bestimmt die Bearbeitungszeit und Qualität der Ergebnisse und kann in UN.CO.VER konfiguriert werden. Am Ende der Prozedur werden die Webseiten mit ähnlichen oder identischen Texten mitsamt weiterer Detailinformationen in einer Ergebnistabelle aufgelistet

Der “Unique Content Verifier” ist das Ergebnis fünfjähriger Erfahrung im Bereich der Plagiarismus-Erkennung und gibt Webmastern, aber auch Journalisten, Verlagen, Lehrern und Dozenten, ein kostenloses und intuitiv bedienbares Instrument zum Schutz und zur automatischen Kontrolle von Texten an die Hand.

Wenn man so will, kann man UN.CO.VER als in Software gegossenes Copyscape verstehen. Copyscape erlaubt in seiner kostenlosen Form den Vergleich von Webseiten und in der kommerziellen Version den Vergleich von Textfragmenten. Nur kostet letzteres bei Copyscape Geld (200 Vergleiche kosten z.B. 10$), bei der Textbroker Software ist dieses Feature umsonst. UN.CO.VER kann aber noch mehr, auch eine Prüfung einer ganzen Domain ist machbar. Manko der Software-Lösung - es kann je nach Konfiguration etwas dauern, da ist Copyscape schneller - und es wird nicht auf Google zugegriffen. Textbroker fährt hier den Schmusekurs, denn automatisierte Suchabfragen kann Google gar nicht leiden.

UN.CO.VER ist Freeware und darf frei kopiert und weitergegeben werden. Ich habe es eben kurz getestet, macht einen guten Eindruck auf mich. Vielleicht schaut ihr euch die Software ja auch mal an und gebt hier eure Meinung kund. Schaden kann so ein Vergleich ja nie, denn Duplicate Content ist aus SEO-Sicht für die eigenen Projekte eine der größten Bedrohungen schlechthin.


27. August 2008     SEO, Tools     1 Kommentar     Trackback-URL

Spektakulärer Neuzugang der Seo-Klitsche

Die SEO-Klitsche ist im SEO-Business das, was der Staubsauger für den Dreck ist. Die Firma scheint eine unheimliche Anziehungskraft auf SEO-Größen auszuüben. Nach Mett Katz, Ellen Web und Kain Jägermeister ist jetzt Johannes Boys zum neuen Shooting Star am SEO-Himmel gewechselt.

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Ähnlichkeiten mit realen Personen des SEO-Gewerbes sind rein zufälliger Natur und liegen nicht in der Absicht des Autors.


24. August 2008     Suchmaschinen     4 Kommentare     Trackback-URL

Die Netzwerker in der Zeit

Die einen bleiben im Lande, die anderen treibt es in die weite Welt hinaus. Im Jahre 2004 machten sich die Brüder David, Julius und Robert Dreyer von Bielefeld auf den Weg nach Shanghai, um von dort aus das weltweite Web zu erobern und die webweite Welt kennen zu lernen. Vier Jahre sind seitdem vergangen. Vier Jahre Zeit, in der die drei Jungs eine eigene Firma mit mittlerweile 40 Mitarbeitern gegründet und aufgebaut haben. Vier Jahre Zeit, in der sie Domains gehandelt, Webseiten geschaffen, Communities gebildet und Marketing betrieben haben.

netzwerker-zeit.jpg Und jetzt, nach nur 4 Jahren Zeit haben sie es sogar in DIE ZEIT geschafft. In der Rubrik CHANCEN - Beruf wurde ihnen ein dreispaltiger Artikel gewidmet, der einiges über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Bielefelder Networker verrät.

Bekannt wurden die Dreyer Brüder hierzulande vor allem durch ihre Dating-Seite poppen.de, eine der größten deutschen Kontaktbörsen überhaupt. Noch bekannter wurden sie durch den spektakulären Kauf der Domain gays.com, für die sie immerhin 500.000 $ auf den Tisch legen durften und die sie zu einem Facebook für Schwule und Lesben ausbauen wollen. Eine ganz schlaue Sache wie ich finde! Nachdem die Jungs mit gays.de schon im deutschsprachigen Raum aktiv sind, soll jetzt auch noch der internationale Markt angegangen werden.

Und auch in SEO-Kreisen haben die Shanghai-Netzwerker aufhorchen lassen. Der Erwerb der Domain seo.de für 48.000 € brachte ihnen einiges an Aufmerksamkeit und Respekt ein, ich würde darauf wetten, dass sich auch diese Investition doppelt und dreifach auszahlen wird. Apropos Wetten, noch ist das SEO-Tippspiel nicht entschieden, bei dem es zu erraten gilt, wann seo.de das erste mal die TopTen für das Keywort “SEO” erklimmt.

Wie man am Ende des Zeitartikels lesen kann, planen die Dreyers demnächst eine Fortsetzung ihrer Weltreise. Vielleicht treffen wir sie schon bald irgendwo unter der Sonne Barcelonas oder im Silicon Valley. Auf jeden Fall haben die drei Dreyers keine Angst vorm Reisen, ansonsten hätten sich Julius und David vor Monaten nicht bis nach Harsewinkel getraut, um dort auf einen Kaffee einzukehren ;-)

PS: Meinen Dank an Randolf, der mich erst auf den Artikel aufmerksam gemacht hat.


21. August 2008     News (de)     4 Kommentare     Trackback-URL

Der Erpresser hat zugeschlagen

Heute morgen lag ein extrem verdächtiges Erpresserschreiben in meinem Postkasten. Absender war nicht der Hexer, auch nicht der Zinker und erst recht nicht der Würger, nein - es war “Der Erpresser”.

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Nachdem ich mich vom ersten Schock erholt hatte, riegelte ich erst mal das ganze Haus ab. Zum Glück war Die Tür mit den sieben Schlössern noch intakt, ich hatte gerade alle 7 Schlösser zu, da klopfte Der schwarze Abt an Das Verrätertor. Auch er gehörte bestimmt zur Bande des Schreckens, allein schon wegen seiner schrägen Visage, die mich an Den Frosch mit der Maske erinnerte. Erst jetzt, wo ich mich sicher fühlte, las ich den Rest des Briefes:

der-erpresser.gif

Da hatten wir den Salat. Früher wurde man noch anständig erpresst, mit zusammengeschnipselten Buchstaben aus der Tageszeitung und Geldübergabe im schwarzen Aktenkoffer an dunklen Orten, heute schnipselt der Erpresser mit Photoshop und Word seinen Brief zusammen und wickelt den Rest mit Erpressercode online ab. Wie ernüchternd. Auch die Detektiv-Arbeit nach altem Muster ist out. Statt nach Fingerabdrücken auf dem Papier muss man heute nach forensischen Spuren Ausschau halten, statt Lupe und Fernglas genügt heute eine Google Suche, um dem Online Erpresser auf die Spur zu kommen.

Ok, in diesem Fall war es noch einfacher. Der Erpresser war Deutscher und kam seiner Impressumspflicht nach, nicht einmal verwunderlich, wenn man die vielen Abmahnfälle für fehlerhafte Impressen bei DE-Domains bedenkt :-) Hinter dem Erpresserbrief steckte der unheimliche Mönch mit der Peitsche Monti-Man. Dem war aufgefallen, dass ich noch nicht für seinen Shop www.designdot.de werbe und mir damit im Moment Provisionen von bis zu 15% und mehr entgehen! Ich Depp.

Leider wird sich an der Situation in Zukunft nichts ändern, da ich mich aus Prinzip nicht erpressen lasse. Muss ich sehen wie ich ohne die tollen Provisionen über die Runden komme :)

PS: Im Prinzip eine sehr witzige Idee, bis auf 5 Herzinfarkte und andere Blessuren dürfte es kaum Opfer gegeben haben. Scherz bei Seite, nach dem gelungenen Auftakt hätte ich mir eine etwas witzigere Auflösung gewünscht. Aber man kann ja nicht alles haben. Zudem ist die Erpresserseite ja zukunftsträchtig, beim nächsten Mal droht vielleicht schon bei Nichtzahlung der Index-Rausschmiss. Zahlung per Paypal im Monatsabo erwünscht ;-)


19. August 2008     Kurioses, Promotion     16 Kommentare     Trackback-URL

Ein Sommerloch im Sonnensegel

In der Hitze der Nacht brennt sich schon mal ein Sommerloch ins Sonnensegel. Das tückische am Sommerloch, es wird zumeist unterschätzt. Doch je größer das Loch, desto größer die Gefahr eines Sonnenstichs. Und nachdem das Sommerloch nach dem Ozonloch die größte Bedrohung für den Blogfrieden darstellt, habe ich recherchiert und Ort und Umfang vom Sommerloch ausfindig machen können. Google sei Dank - hier ist es - das Sommerloch!

Genau betrachtet ist so ein Sommerloch nichts anderes als ein schwarzes Loch - es verschlingt alles, was ihm zu nahe kommt. Die Physik dazu ist schwer zu verstehen, denn bei einem schwarzen Loch werden die physikalischen Gesetze quasi auf den Kopf gestellt. Übertragen auf ein Sommerloch bedeutet das - die psychologischen Gesetze stehen Kopf. Man schreibt einen Artikel, z.B. in einem Blog oder auf einem Handelsblatt, läßt den Inhalt rotieren, erzeugt einen ordentlichen Sog und verlässt sich auf die Anziehungskraft kontroverser Kommentare. Irgendwann wird die Anziehungskraft dieses Artikels so groß, dass kein Licht mehr nach außen dringt und alles kollabiert.

Einige Physiker glauben ja sogar, dass schwarze Löcher explodieren können. Kaum auszudenken, was das im Umkehrschluss für das Sommerloch bedeuten könnte. Mir ist das aber alles zu kompliziert, ich streich die Segel. Natürlich die Sonnensegel ;-)


1. August 2008     Bedenkliches     4 Kommentare     Trackback-URL

Bloggerjobs

Vor gut 3 Wochen fragte mich Andreas Gerads, ob ich nicht mal über sein Projekt Bloggerjobs berichten wolle. Zwar hatte ich bis dato kaum Zeit, mir das Portal für Blogger-Jobs näher anzusehen, aber grundsätzlich gefällt mir die Idee. Und da solche Seiten auch von der Popularität im Web leben, weise ich jetzt einfach mal darauf hin: Bloggerjobs. Fehlt jetzt also nur noch eine Beschreibung des Projekts. Wer könnte das besser, als der Initiator selber. Es spricht Andreas Gerads himself:

Bloggerjobs ist eine Art “Schwarzes Brett” für Job-Angebote in den Bereichen Blogging und Podcasting. Ich möchte es Anbietern von Jobs möglichst einfach machen entsprechende Blogger-Talente zu finden, denn genau dieser Punkt hat sich bis zum Launch von Bloggerjobs sehr schwierig gestaltet. Wo kann ich als Unternehmen gezielt nach Bloggern suchen, bzw. als Blogger nach Co-Bloggern für das eigene Blog? Bis dato war das schwierig, mit Bloggerjobs hat sich das aber geändert und wie die Reaktionen zeigen klappt die Vermittlung von Angebot und Nachfrage sehr gut. Die Nachfrage ist da, Bloggerjobs ist die Plattform von Nachfrage und Angebot zusammentreffen.

Durch seine Offenheit und das kostenlose Veröffentlichen von Angeboten ist Bloggerjobs auf einem richtig guten Weg, was sich auch darin zeigt, dass die großen Blog-Netzwerke Creative Weblogging und Blogwerk AG Stellenausschreibungen schalten. Grundsätzlich soll die Plattform auch weiterhin kostenlos und so offen wie jetzt bleiben. Die Refinanzierung erfolgt über Werbung. Für Werbetreibende ist Bloggerjobs attraktiv, weil die Plattform eine extrem meinungsbildende Zielgruppe erreicht - Blogger (und davon recht viele :) ).

Noch kurz zu meinem Hintergrund: Ich studiere zur Zeit noch BWL an der RWTH Aachen, schreibe seit Anfang 2007 verschiedene Blogs, darunter auch www.easn.de, ein sehr erfolgreiches Blog für Unternehmensgründer. Auf die Idee Bloggerjobs.de zu starten kam ich, weil ich Co-Blogger für easn.de gesucht habe.


31. Juli 2008     Blogging, Promotion     2 Kommentare     Trackback-URL

Kostenloses AdWords eBook von Felix Krusch

Vor einigen Wochen bekam ich eine Mail von Felix Krusch, in der er mich fragt, ob ich nicht mal sein kostenloses AdWords eBook lesen und bei Gefallen in meinem Blog vorstellen wolle. Ich hab mal schnell quer gelesen und das Buch dann an meine Frau weitergereicht, weil diese sich gerade zwecks Bewerbung ihres Shops mit dem Thema Google AdWords auseinander setzte und von daher der gesuchten Zielgruppe entsprach.

Mittlerweile hat meine Frau ihre AdWords Erfahrungen zu Blog gebracht und mir die Arbeit eines eigenen Reviews erspart. Ihr Fazit:

Das E-Book von Felix Krusch ist für Anfänger (… und Dummies) sehr empfehlenswert und erleichtert den Einstieg in Google Adwords immens.

Dem ist nichts hinzu zu fügen. Das AdWords eBook von Felix Krusch scheint mir für den Einstieg in AdWords auf jeden Fall gut geeignet zu sein. Ihr könnt euch das eBook beim Felix downloaden, einziger Pferdefuß, ihr müßt vorher eure Email-Adresse hinterlassen.


27. Juli 2008     AdWords, Bücher, Promotion     4 Kommentare     Trackback-URL

Sechs Schritte zum SEO Schnellschuss

Willkommen zum SOS SEO Seminar. Das Thema der heutigen Stunde. Wie baue ich einen SEO Schnellschuss in nur sechs Schritten:

Wie man sieht, mit so nem SEO Schnellschuss kommen ganz schnell paar Links zusammen. Das nennt man Linkbait. Der Name erinnert nicht von ungefähr an Linkbeten. Denn nach beten ist mir schon zumute, wenn ich einige neue Entwichlungen der SEOsphäre so beobachte. Ganz besonders am Sonntag. Amen!


27. Juli 2008     Läster-Ecke, SEO, Yigg     8 Kommentare     Trackback-URL

Gina, Lisa und das Fliewatüüt

Manchmal findet man bei Yigg ja doch noch vernünftige Meldungen. Bin gerade bei den neuen Nachrichten über Gina-Lisa und die armseligen Abgründe vieler Blogger gestolpert. Leider geht der Beitrag in der Yigg-Warteschlange gerade unter, weil kein Yigg Chat oder anderweitige Lobby ihn nach oben schubst. So viel zu Social Media. So viel zu fairen Votingtools. So viel zu Qualität und Blogs ;-)


24. Juli 2008     Blogging, Läster-Ecke     5 Kommentare     Trackback-URL

SEOktoberfest

Na, wenn das nicht mal ein echter Knaller unter den SEO-Events ist. Heute hat QuadsZilla (SEO Black Hat) in seinem Blog über die Idee eines Oktoberfests für SEOs berichtet, die er zusammen mit dem Mediadonis ausgeheckt hat. Geplant ist das SEOktoberfest als eine Art VIP-Veranstaltung. Den Teilnehmern bietet sich die einmalige Gelegenheit, zusammen mit 10 echten Internetexperten und SEO Sternchen das Münchener Oktoberfest und andere Szene-Clubs und Highlights unsicher zu machen.

SEOktoberfest - 24. und 25. September 2008

  • VIP Box an beiden Tagen im Hippodrom und dem Käfer
  • VIP After-Partys in den angesagtesten Clubs Münchens
  • Essen, Getränke, Restaurants etc. etc. alles inklusive
  • 1-on-1 Zeit mit den Experten soviel Du willst

Bier, Sekt und Champus werden in Ströme fließen, da bleibt sicher keine Kehle trocken. Und keine Zunge locker. Ob Witz und Unterhaltung oder schwarze SEO Geheimnisse, von allem dürfte reichlich zur Sprache kommen. Sicher eine einmalige Gelegenheit für den Mann/die Frau mit Geld. Denn davon sollte man reichlich haben - 5000 Euro Eintrittsgeld sprechen eine deutliche Sprache. Aber nicht nur der Preis ist exklusiv, lediglich 10 Tickets sind zu vergeben. Also nicht lange fackeln, sonst sind die Karten weg ;-)

Als Zuckerli gibt es noch ein Jahr exklussiven Zugang zum SEO Blackhat Forum (normalerweise $100 pro Monat!) und 2 Stunden Follow-Up Consulting mit Quadzilla und Mediadons oben drauf. Und für die Blogger hat Marcus sich auch noch was nettes ausgedacht. Einen der zehn exklusiven Plätze verlost der Mediadons unter den Bloggern, die über das SEOktoberfest berichten. Ihr wisst also Bescheid.


22. Juli 2008     Events, SEO     4 Kommentare     Trackback-URL

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