Was haben OMClub Party, Revierphone und SEO gemeinsam? Alle drei stehen für große Unterhaltung, besonders wenn man sie zusammen mixt. Es macht wirklich großen Spaß dem SEO Treiben in den Google Serps für das Pevierphone zuzuschauen. Dank Sistrix wird der Serps Verlauf stündlich mitgeschrieben, damit sind Vergleiche und spätere Analysen möglich. Leider fehlt mir hier die visuelle Aufbereitung, denn was Google da zur Zeit abzieht ist ja derart schnelllebig und ruckelig und zuckelig, dass man da ohne entsprechende grafische Unterstützung völlig den Überblick verliert.
Ähnlich rasant wie beim SEO Contest geht’s auch beim Kampf um die OMClub Tickets voran. Zwar besteht mittlerweile die Möglichkeit sich mit einem Platz auf den ersten 4 Resultatsseiten auch für ein OMClub Ticket zu qualifizieren, doch bei diesen flatterhaften Google Serps ist nicht auszuschließen, dass man am Ende mal für 3 Stunden aus den Serps verschwunden und damit aus dem Rennen ist. Um so erfreulicher, dass Randolf die Anmeldung für die OMClub Party zwischenzeitlich wieder aufgemacht und weitere 200 Eintrittskarten unters eventhungrige Volk geschmissen hat. Die Begeisterung war groß, Twitter und weitere Kanäle waren noch größer und so dauerte es nicht mal 45 Minuten bis alle 200 Karten vergriffen waren. Hammer!
Zum Glück kam ich diesmal gerade noch rechtzeitig wieder vom Klo zurück, sonst hätte ich den zweiten Durchgang wohlmöglich auch noch verpasst und wäre wieder leer ausgegangen. Beim ersten Durchgang waren es übrigens 250 Karten in 75 Minuten. So was nennt man wohl Echtzeit Internet. Wer ohne Iphone, Twitter, Google Alerts und gute Freunde außerhalb des Internets unterwegs ist, der hat zur Zeit kaum eine Chance auf einen Hauptgewinn. Schon krass.
Es geht mal wieder rund im Seo-Land. Randolf lädt ein zum Kampf ums ReVierPhone . Dieses Jahr gibt es ein schwarzes iPhone 4 (32 GB) zu gewinnen. Das weckt Begehrlichkeiten und wird sicher wieder viele Seos und Webmaster animieren, in den Seo Contest einzusteigen. Nebenbei gibt es auch noch iPhone/iPad Zubehörteile im Rahmen der 3Gstore.de Geburtstagsfeier zu gewinnen. Also reingehauen in die Tasten. Endlich kommt mal wieder neuer Content in die müde gewordenen Weblogs ;-)
Es ist vielleicht nur eine Frage der Zeit bis irgendwann mal ein iPhone wirklich zum ReVierPhone umgebrandet wird. Ich würde eines nehmen. Und bei entsprechend guter Umsetzung wird`s vielleicht zu ‘nem echten Volksphone mutieren.
Update: Was man doch so alles an Erniedrigungen im Seo-Leben über sich ergehen lassen muss. Kollege Martin ist der SOS-Beitrag etwas zu mager geraten. Da hat er natürlich recht, den Grund hierfür mag ich zur Zeit aber noch nicht verraten, da ich ansonsten meiner besten Geheimwaffe in diesem Contest beraubt würde. Damals beim Befreiphone war ich sicherlich deutlich kreativer als jetzt.
Michael Endes Kinderbuch-Figuren erblickten vor nunmehr 50 Jahren das Licht der Welt und begeisterten seitdem Abermillionen von Kindern. Sowohl in Buchform, als auch im Fernsehen, wo sie mit Hilfe der Augsburger Puppenkiste zu Helden der Leinwand wurden. Natürlich waren sie auch meine Helden. Die Figuren waren Kult. Und sind es bis heute. Und nicht nur Kult, sie sind Kultiur. Und sollten uns lange erhalten bleiben. Sie sind gewissermaßen ein Stück multimediales Weltkulturerbe ;-)
Interessant, was man so alles am Rande erfährt, wenn man zwecks Artikelrecherche in der Vergangenheit herum wühlt. So hat zum Beispiel der Zeichner und Illustrator Franz Josef Tripp nicht nur die Kinderbuch-Figuren Jim Knopf, Lukas und Emma gezeichnet, sondern auch die von Otfried Preußlers “Räuber Hotzenplotz” und Boy Lornsens Kinderbuch-Klassiker “Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt”. Lornsen, ein deutscher Bildhauer und Schriftsteller auf Sylt, starb übrigens im selben Jahr wie Michael Ende. Otfried Preußler hingegen weilt noch unter den Lebendigen, ihm verdanken wir unter anderem die Figur des Kater Mikesch. Der gestiefelte Kater war im Übrigen meine Lieblingsfigur in der Augsburger Puppenkiste.
Und jetzt wünsche ich Jim, Lukas und Emma alles Gute!
Und zum Schluss noch das Geburtstagsständchen:
Eine Insel mit zwei Bergen und im tiefen weiten Meer,
mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr.
Nun, wie mag die Insel heißen, ringsherum ist schöner Strand,
jeder sollte einmal reisen in das schöne Lummerland.
Habe vorhin erfahren, dass mit WordPress 3.0.1 eine neue Versionen heraus gekommen ist. Witzigerweise beim Editieren in einem frisch aufgesetzten englischen WP 3.0 Weblog. Das Teil war noch keine 6 Stunden alt. Früher hat mich so etwas genervt, das Downloaden vom Zip-File, das Auspacken, das Hochladen und erst dann das Updaten. In diesem Fall ging das aber alles in weniger als einer Minute vonstatten. Das Backup konnte ich mir bei dem neuen Weblog schenken, also einfach Knopf gedrückt und fertig war die Sosse.
Ich war damit schneller auf die neue WordPress 3.0.1 Version umgestiegen, als das deutsche WordPress Blog darüber berichten konnte. So eilig muss man aber nicht zu Werke gehen, es handelt sich hierbei nur um ein Maintenance-Update, sicherheits-relevante Macken sollen nicht darunter gewesen sein. Es ist oftmals sogar ungesund, wenn man zu schnell mit dem Updaten ist. Die Amis hatten in den ersten 20 Minuten anscheinend eine Datei im Paket vergessen und es erst nachträglich korrigiert.
Die gute oder die schlechte Nachricht zuerst? Ich habe soeben bei Perun gelesen, dass WordPress 3.2 PHP 5.2 und MySQL 5.0.15 benötigen wird. Ausschließlich, ab da sind Php 4 und MySQL 4 Teil der Geschichte. Also, ihr habt noch einen Zwischenschritt Zeit eure Weblogs und die darunterliegende Softe Ware auf den neuesten Stand zu bringen, danach wird’s ernst. Jetzt kann sich keiner mehr von euch beschweren, er wäre nicht gewarnt worden ;-)
WordPress 3.2 soll Mitte nächsten Jahres erscheinen, der Update-Mechanismus (so er denn funktioniert) soll Updates auf die Version 3.2 verhindern, wenn diese nicht die Voraussetzung erfüllen. Na, das wird ein Spaß. Dann sind einige alte Server und Webpakete fällig. Ich hoffe nur schwer, dass der Speicherhunger von WordPress nicht noch sehr viel größer wird. Denn daran scheitert es meist bei den vielen kleinen Billigangeboten.
So, hiermit erkläre ich das Sommerloch für geschlossen. Es wird jetzt hier und andernorts wieder häufiger gebloggt. Irgendwie habe ich mich immer noch nicht so richtig ans Twittern gewöhnt, weder was das Verfolgen von Twitter-News angeht noch das eigene Gezwitschere. In den zwei Twitter-Zeilen lässt sich halt nicht beliebig viel Tiefgang transportieren. Hinzu kommt, dass Twitter nicht nur ein sehr schnelllebiges Medium ist, sondern auch ein sehr kurzlebiges, nämlich was die transportierten Inhalte angeht.
“Was kümmert mich mein Gezwitschere von gestern” soll einst Konrad Adenauer gesagt haben. Oder so was ähnliches. Twitter ist insofern die ideale Plattform für Verkäufer, Vertreter und Politiker.
Der Nutzwert einer Twitter-Nachricht mag hoch sein, die Halbwertszeit dieser Nachricht dürfte hingegen schneller gegen Null tendieren als ne ausgetickte Atombombe. Twitter ist wie ein riesiger Informations-Staubsauger, was einmal drin ist, kannste gleich danach auf den Müll schmeißen. Astrophysiker warnen schon vor einem Schwarzen Loch im Internet – ich glaube Twitter könnte in dessen Zentrum liegen ;-)
Scherz beiseite, aber so ein echter Twitteraner werde ich wohl nie werden können. Auch nicht werden wollen. Da Lobe ich mir doch das Bloggen. Mit einem Weblog kann man Werte schaffen. Werte mit einer nicht verschwindenden Halbwertszeit. Wenn ich mal 4 Wochen in Urlaub seien sollte, dann tummeln sich vielleicht immer noch 1000 Besucher auf meiner Website. Wenn ich 4 Wochen lang nicht twittere, dann passiert auch nichts. Dann herrschst großes Schweigen.
Und wenn ich einmal sterben werde, dann steht immer noch mein Weblog im Internet herum, können mich Freunde besuchen oder Unbekannte versuchen mich zu verstehen. Und sie alle können untereinander oder über mich diskutieren und mir Nachrichten im Blog hinterlassen, die ich dann von weit oben lesen werde. Twittern werde ich hingegen nicht. Denn wen kümmert schon mein Gezwitschere von gestern?
Noch’n Gedicht. Schon lange wollte ich mal am Webmaster Friday teilnehmen, jetzt ist es so weit. An so einem Thema wie dem Sommerloch Gedicht kann ich nicht ungereimt vorbeigehen. Es ist so weit, am End der Woch’, gibt’s das Gedicht vom Sommerloch ;-)
Der alte Seo
Ein alter Seo, arm und grau,
schaute nie nach seiner Frau,
vor lauter Gram sie ihn erstoch
und verbuddelte im Sommerloch.
Die Kaufentscheidung
Die Welt ist schön, die Welt ist bunt,
ich kauf mir morgen einen Hund,
da kommt von links ein Mops gelaufen,
scheisst auf die Straße einen Haufen,
ich bin entsetzt und platze,
ich kauf mir morgen eine Katze.
Das Ende naht
Das Sommerloch war ganz alleine,
vertrat sich im Sommer seine Beine,
da trat der Winter auf es zu,
und vertrieb die alte Kuh.
So, endlich habe ich es gewagt. Endlich habe ich das SOS Seo Blog in seinem Inneren auf den neuesten Stand gebracht. An schier unendlich vielen Stellen habe ich schon WordPress Blogs upgegradet, in den allermeisten Fällen passierte das per Hand, erst in letzter Zeit habe ich auch schon mal der Automatik vertraut. Die Frage automatisch oder manuell stellte sich für mich früher nicht, so hundertprozentig habe ich dem einst neuen Update-Feature nie vertraut, zudem haben viele WP-Installationen aus Gründen der Konfiguration und/oder Sicherheitseinstellungen nicht mit der Automatik arbeiten wollen.
Und speziell hier auf dem SOS SEO Server, wo aus Sicherheitsgründen FTP-Zugriffe erst garnicht zugelassen werden, wäre das sowieso vergebliche Liebesmüh gewesen. Zudem war dieses Blog früher eine Spielwiese für Experimente mit Plugins etc, darum habe ich mich lange Zeit nicht getraut die Upgrade Orgien, denen ich an anderer Stelle oft gefolgt war, hier auf dieses Blog loszulassen. Doch irgendwann musste ich mal handeln, meine Version 2.3.3 war insbesondere aus Sicherheitsgründen kein Garant mehr für schlaflose Nächte und so ist es dann passiert. Ab sofort werkelt WordPress 3.0 unter der Haube. Das war aber doch mit etwas Arbeit verbunden.
Wie nicht anders zu erwarten klappt nämlich nicht alles auf Anhieb. Nach dem Datei-Uplaod habe ich erst mal eine blanke Seite gesehen. Nix mit Einloggen und Upgraden. Als alter WP Hase habe ich natürlich gleich Probleme mit der Php Memory Größe vermutet und entsprechend Abhilfe geschaffen. Leider half kein define WP_MEMORY_LIMIT in der wp_config, also musste die php.ini daran glauben. Dann klappte zwar der Zugriff, das Upgraden von einem Dutzend Plugins war aber doch etwas nervig und so waren die Probleme mit dem Reaktivieren von “WP Super Cache” fast schon eine willkommene Abwechslung ;-)
Nach einigen Aufräumarbeiten war dann aber alles fertig, zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick musste ich dann leider feststellen, dass mein Lieblingsplugin “Previous n Posts” den Dienst verweigerte. In der Sidebar wurden keine vorherigen Artikel mehr aufgelistet. Nur dumm, dass das letzte Software-Update des Plugins schon 3 Jahre zurück liegt und das Plugin von seinem Autor auch nicht mehr gepflegt wird. Also selber Hand angelegt, Ursache gefunden und ausgebessert. Fertig.
Diese ganze Aktion hat mich mindestens 3 Stunden meines Lebens gekostet, auf der anderen Seite beschleicht mich das beglückende Gefühl es dieser Software und dem ollen Server gezeigt zu haben. Immerhin hat es mich einige Überwindung gekostet, dieses Werk überhaupt anzugehen. Ich hatte insgeheim mit noch mehr Stunden Bastelarbeit und Fehlermanagement gerechnet. Darum bin ich jetzt ganz zufrieden und kann mich entspannt ins Bett legen. Und hoffe, dass sich an diesem Zustand nichts ändert. Auch wenn ihr jetzt alle auf Fehlersuche geht :)
Das Spargelmeeting in Walbeck war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Über 30 Seos waren dem Ruf von Franz Arians ins Haus Steprath gefolgt und sie wurden nicht enttäuscht. Bei gutem Wetter, noch besserer Laune und bestem Spargel gings rund auf dem Herrensitz. Nachdem ich auf Seo.de einen Blick auf den Tagesablauf der illustren Spargelrunde geworfen habe, möchte ich jetzt hier noch ein paar Impressionen vom Walbecker Nachtleben zum Besten geben.
Und während die einen im Herrenhaus ihre Runde abhielten, trieb es die anderen nach draußen an die frische Luft.
Im Garten gab es entsprechende Sitz- und Trinkgelegenheiten, einer Überdachung hätte es in dieser Nacht nicht bedurft :)
Gut unterrichtete Quellen berichten, dass vor allem der Spargelschnaps in Strömem geflossen sein soll.
Wer keinen Sitzplatz abbekommen hat, der hat halt im Stehen diskutiert. Und getrunken.
Ein Bilder-Schnipsel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
Noch besser als mit statischen Bildern geht es natürlich mit laufenden Bildern. Hier also das Video des Tages bzw des frühen Morgens. Filmexperten sprechen in solchen Fällen oft auch von einem videographischem Frühwerk.
Ich hoffe ihr habt den ungeheuren Tiefgang dieses Videos erkannt. Ein Video-Seo als Ausgangspunkt für ein Seo-Video, große Seos, die man erst sieht, wenn man auf den Boden sieht. Und ein Kameraschwenk in die Runde – quasi als Metapher für die Spargelrunde. So etwas nennt man großes Kino.
Dann war Feierabend. Um 4:30 Uhr morgens haben sich die letzten Seos in ihre Gemächer zurückgezogen. Über den Wipfeln war Ruh, nur in den Teichen und Tümpeln quakten die Frösche ihr allmorgenliches Konzert.
Ich wollte schon immer mal eine Google Hintergrund-Reportage schreiben. Und wenn überhaupt ein Tag dafür besonders geeignet ist, dann der heutige, an dem Google neue Hintergründe für seine Suchmaschine veröffentlicht hat. Die Rede ist von den 24 Google Hintergrund-Bildern, welche heute von Google im Stundentakt durchrotiert werden wurden. Das sah zwar nett aus, auch wenn man nicht mehr alle Texte auf der Startseite lesen konnte, kam aber nicht bei allen Usern gut an. Immer mehr Hilferufe erschallten von Usern die nach Möglichkeiten suchten die leidigen Hintergrundbilder zu entfernen.
Doch endlich ist etwas passiert. Mittlerweile hat Google die Zwangsbebilderung der Startseite aufgegeben, diese erstrahlt wieder in ihrem alten schlichten Glanz. Anscheinend war der Unmut der Googlelanten größer als es der Suchmaschinist aus Mountain View erwartet hatte. Und das stimmt mich nachdenklich. Wie kann man so stumpf sein und glauben, der tumbe User ließe alles mit sich machen. Immerhin hätte der offensichtliche Weg über den Link “Hintergrundbild ändern” zu einer Zwangspersonalisierung der User geführt. Das dürfte gerade hier bei uns in Deutschland der unpopulärste Weg sein. Die Begriffe Privatsphäre bzw Privacy werden hierzulande mit größeren Lettern geschrieben als irgendwo anders auf der Welt. Ganz abgesehen von den hervorgerufenen Irritationen, derartiges hätte man seit der Pacman Nummer wissen können. So ist das auf jeden Fall keine Art mit den Usern umzuspringen ;-)