Google Adsense blendend gemacht

Das Software Guide Blog weist auf einen Fall von nahezu perfekter AdSense-Integration innerhalb eines Website-Menüs hin. Mit farbenfrohen Elementen gelingt dem Webmeister eine geradezu nahtlose Einbindung der Google Adsense Werbung auf seinen Seiten.

Adsense extrem

Sieht ansprechend aus und läßt zuvor erschienene Werke verdammt blass aussehen. Insbesondere wenn man die integrierte Dynamik bei den Menü-Elementen berücksichtigt. Mit jedem Seitenaufruf wird die Anordnung der 3 AdSense-Elemente neu ausgewürfelt. Wirklich blendend gemacht ;-)

Leider zeigt sich hier aber auch sehr schön das Dilemma, in dem sich Google und die AdSense-Werbenden befinden. Auf der einen Seite “blendend” gemachte Werbung und damit noch blendendere Einnahmen, auf der anderen Seite mehr oder weniger dezent überlistete Besucher und Werbeschaltende.

Es tut sich hier eine riesige Grauzone von diskussionswürdigen Werbe-Methoden auf und es ist nicht leicht hier zwischen “guter” und “böser” Werbung zu unterscheiden. In extremen Fällen sind derartige Techniken im übertragenen Sinn faktisch Klickbetrug. Mir sind schon MFA (MadeForAdsense) Seiten vor den Browser gelaufen, da musste man sehr, sehr lange suchen um überhaupt etwas zum Anklicken zu finden, was keine Werbung war.

Entdecker waren die Work Boxers und rübergeholt hat’s der Jan.

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31. Juli 2006     Adsense, Google, Klickbetrug, Spam     Trackback-URL     kommentieren

9 Kommentare

  1. 1 » AdSense und extremes Blending:

    […] AdSense und extremes Blending Gerald schrieb ja kürzlich über extrem eingeblendete AdSense-Anzeigen: Google Adsense blendend gemacht. Da muss man wirklich schon dreimal hinschauen um die AdSense-Anzeigen zu entdecken. Meiner Meinung nach ist das erlaubt und Google ist ja auch immer gut dabei wenn es darum geht Tipps zu geben AdSense-Anzeigen einzublenden. Man darf auf sie zwar nicht aufmerksam machen, aber “verstecken” darf man Sie schon. Naja … […]

  2. 2 Max:

    Wenn man nachfolgenden Satz bei den Adsense Richtlininen ließt, denke ich schon, dass es sich um einen Verstoß handelt und er sich nicht wundern muss, wenn da einmal der Account gesperrt wird.
    Oder wie könnte man das noch auslegen???

    “…
    Kennzeichnen von Anzeigen

    Die Google-Anzeigen dürfen nicht anders als “Werbung” oder “Anzeigen” gekennzeichnet werden. Dies beinhaltet jeglichen Text, der sich direkt über den Anzeigen befindet und der mit den Google-Anzeigen verwechselt oder assoziiert werden könnte.
    …”
    https://google.de/adsense/policies

  3. 3 Ehl&Ing Blog » Blog Archive » Layout an Adsense anpassen:

    […] Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut bei Jojo und Gerald einen Bericht über eine wirklich gute Integrierung von Google Adsense Anzeigen zu lesen. Die Frage, ob das für den Werbenden der beste Weg ist um an qualifizierten Traffic zu gelangen, stelle ich dabei erstmal nach hinten. Soviel sei dazu gesagt: wenn die Leute Anzeigen zu Begriffen schalten, zu denen Sie auch echten Content zu bieten haben, dann konvertiert auch dieser Traffic. […]

  4. 4 Johannes:

    Wird schon seinen Grund haben, dass die Seite kein Adsense mehr drauf hat …

  5. 5 Gerald:

    Danke Johannes, ein blendender Hinweis. so erkennt man die ehemaligen AdSense-Platzierungen auch viel besser ;-)

  6. 6 AdSense:

    Ganz klarer Fall von Manipulation!

  7. 7 markus:

    Ich persönlich hasse Seiten die versuchen dem User AdSense Anzeigen als Content vorzugaukeln. Richtig eingebunden und als Mehrwert ist es sicherlich nicht verkehrt, aber nicht um jeden Preis!

  8. 8 Farbweiss Media » Blog Archive » Blogtipps für Einsteiger - Werbung:

    […] Schleichwerbung Ein großer Stolperstein für Weblogs mit Werbung ist im Mediengesetz verankert: Die Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung. Das bedeutet in unserem Fall: Der Leser muss klar erkennen können, ob er einen Artikel liest, oder Werbung konsumiert. Wie soll man aber nun trennen? Am sinnvollsten ist eine farbliche Unterscheidung oder ein Hinweis (Werbung, Anzeige etc.). Bei der Bannerwerbung erkennt der Leser sehr gut, dass er hier Werbung vor sich hat. Etwas schwieriger ist es bei den Textanzeigen. Viele Adsense-Benutzer passen ihre Textanzeigen farblich und gestalterisch dem redaktionellen Umfeld an. “Blending” wäre der Fachausdruck dafür. Während Google das Verstecken von Textanzeigen bis zu einem gewissen Grad toleriert, kann ein Blogger mit solchen Anzeigen schon Schleichwerbung betreiben. Das Dilemma: Da jeder Klick bezahlt wird, ist die Versuchung groß, Besucher dazu zu bringen, auf diese Anzeigen zu klicken, selbst wenn sie an der eingeblendeten Werbung kein Interesse haben. Umgekehrt: je besser er seine Anzeigen auch als solche deklariert, desto weniger Einnahmen wird er haben. Wie sieht es denn bei den Textlinks aus, im besonderen bei den Affiliate-Links? Für den unbedarften Leser ist nicht ersichtlich, was sich hinter dem Link verbirgt. Wenn er klickt, dann weiss er nicht, ob die lustige Nummernfolge hinter dem Domainnamen eine Datei oder eben eine Provisionsmarkierung für den Linkbereitsteller ist. Was kann man machen, um sich nicht dem Vorwurf der Schleichwerbung auszusetzen? Entweder die Links tarnen (ganz schlechte Idee!) oder die Links erklären (Beispiel: Sie gelangen auf xyz.de durch einen gekennzeichneten Link etc.). Warum der ganze Aufwand? Zwar wissen viele Internetsurfer was Affiliate-Links sind, aber der Gesetzgeber geht halt immer vom D.A.U. aus. […]

  9. 9 rawied:

    Wem die Google Richtlinien zu streng sind, oder wer die bittere Erfahrung mit der Accountsperrung gemacht hat, kann doch FavAds nutzen.
    Okay gewissermasen auch ne Blendung, aber User klicken lieber solche Anzeigen, als bunt flimmernde Banner.
    FavAds sieht änlich wie Adsense Anzeigen aus, sind aber ganz normale Affiliate Partnerprogramme. Das bring auch mehr als die par Klick-Cents von Google. http://gigk.de/FavAds/

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