Pixelotto Flop
Es sieht schwer danach aus, als würde Pixelotto floppen. Alexs Tews Million Pixel Nachfolger Pixelotto kommt nicht in Fahrt. Wobei floppen natürlich relativ ist bei mittlerweile eingespielten $144,700. Doch schaut man sich den Abverkauf der Pixel an, so wird die Stagnation sehr deutlich.
Und auch die Stimmung ist umgeschlagen, nicht nur die Berichterstattung stockt und stottert vor sich hin, es scheinen auch einige Kunden einen Rückzieher zu machen. Das unrühmliche Ende von PixelottoSucks.com und ein Blick auf den Pixelotto-Report, der sogar eine eigene Removed-Kategorie eingerichtet hat, deuten auf erste Risse in der Pixel-Fassade hin. Es ist von 7 Rückziehern bzw Refunds die Rede, ob das so stimmt ist unklar, aber das Ende von PixelottoSucks.com wirft kein gutes Licht auf die Sache.
Ob an diesen Berichten über Refunds nun etwas dran ist oder nicht, Alex Tew hat bei seinem zweiten Millionengeschäft einen taktischen Fehler begangen. Er hat auf ein Pixelotto-Blog verzichtet, jenes Instrument mit dem er auf der Million Pixel Homepage das Bild vom charmanten und genialen Studenten zum Publikum transportierte und mit dem er die Besucher quasi in Echtzeit am Erfolg seines Projektes teilhaben ließ.
Mir fehlt beim Pixelotto-Projekt das persönliche Engagement des Million Dollar Boys. Kein Weblog im Einsatz, von einer cleveren Werbe-Strategie keine Spur, ganz zu schweigen vom mangelnden Genius der Idee - so wird das nix mit der zweiten Millionen, Alex.
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Pingback | 4. Januar 2007 um 01:49 | individueller Pingbacklink
[…] Ein Jahr zu verkaufen: OneYearForSale.com Der Beitrag wurde am 4. Januar 2007 von Oliver Karthaus veröffentlicht Man muss nur Ideen haben, wie man an das Geld von Werbetreibenden und Linksüchtigen kommen kann. Alex Tew hatte die ja damals mit der Million Dollar Homepage. Seine neue Site, Pixelotto.com, ist ja nicht gerade der Kickstarter, worüber auch schon einige Blogs berichtet haben. Ein bisschen mehr Kreativität und Engagement hätte es schon sein können, Mr. Tew! Da gefällt mir die Adaption von Peter Sauer, einem Studenten (woher er kommt, weiß ich nicht), viel besser. Der verkauft gar keine Pixel mehr, sondern Zeit. Zeit ist eben Geld, auch wenn das wegen des Mangels an Popularität noch nicht zu fließen scheint, hat Peter Sauer die alte Regel erkannt. Das Prinzip von OneYearForSale: Man kauft Minuten. Insgesamt ist ein Jahr in Minuten zu verkaufen. Eine Minute kostet $1. Für jede gekaufte Minute erscheint ein frei wählbarer Text (ich denke mit Link(s)) auf der Startseite von OneYearForSale.com. Exklusivität zählt! Wer möchte schon ein Pixel von einer Million sein, wenn man auch die ganze Seite für sich haben kann? Na ja, dafür fehlt ja noch der Traffic, aber das kann ja noch werden. Sollte das Ganze dann nur annähernd die Popularität der Million Dollar Homepage erreichen, sind 100 Minuten dort so gut wie 50 Minuten den Top-Artikel auf stern.de oder spiegel.de zu haben. Mal schauen, die Idee ist jedenfalls sehr originell. via Abgelegt in Werbung & Marketing | Tags: none –> […]
Kommentar | 6. Januar 2007 um 08:03 | individueller Kommentarlink
Wie sagt man so schön die erste million ist die schwerste, scheint da wohl eher bei der zweiten millionen der Fall zu sein
Kommentar | 9. Januar 2007 um 21:26 | individueller Kommentarlink
Während qmeh einen sagenhaften Sprung von 2000 auf fast 7000 hits schafft :) -aus dem Stand sozusagen, dümpelt die neue Seite von A.T. vor sich dahin. Das Internetgeschäft ist schon spannend.
Wir sind allemal gespannt wer 2011 noch Interesse mobilisieren kann.
qmeh
Kommentar | 13. Juni 2007 um 02:52 | individueller Kommentarlink
Pixelotto is an absolute disaster, its now almost 50 days since someone last bought any pixels!