Der Textbroker

Unter einem Broker versteht man so etwas wie einen Makler, Zwischenhändler oder Vermittler. Ein Textbroker wäre demnach ein Vermittler zwischen Text-Suchenden und Text-Produzenten. Und über einen solchen Broker bin ich kurz vorm Wochenende gestolpert.

Jan Becker-Fochler heisst der Kopf hinter Textbroker.de und sollte in SEO-Kreisen den meisten Personen ein Begriff sein. Er hat mit 4.am wohl das erste deutsche Artikelverzeichnis geschaffen und war als Co-Autor beim Zerlegen der Homminberger Gepardenforelle tätig.

Auf der Website heisst es:

Textbroker ist die neue Plattform für Studenten, Hausfrauen, Rentner und Schüler, die sich in ihrer Freizeit etwas dazuverdienen möchten. Jetzt kann wirklich jeder auf ehrliche Art und Weise Geld verdienen, der die deutsche Rechtschreibung beherrscht und eine gesunde Menge Kreativität mitbringt.

Das ist die eine Seite der Plattform, die Text-Produzenten. Auf der anderen Seite sind die Text-Interessenten. Gerade im SEO-Umfeld sollte uns allen klar sein, wie wichtig Content und insbesondere “unique content” ist. Mit dieser neuen Plattform könnte sich einiges verändern. Wo wir gestern noch selber mühsam unsere Texte schrieben, könnte heute schon eine ganze Schar von Schreibern diesen Job für uns erledigen. In viel kürzerer Zeit und für einen attraktiven Preis lassen sich so die vielfältigsten Content-Jobs erledigen:

  • Eigenständiges Verfassen von Fachartikeln
  • Erstellen von Produktrezensionen
  • Anfertigung von Produktbeschreibungen für Shop-Artikel
  • Umschreiben vorgegebener Dokumente
  • Erstellen von Reiseberichten
  • Verfassen von Definitionen

Zur Zeit sollen sich rund 6000 User als Text-Produzenten angemeldet haben. Das ist schon eine große Zahl. So recht mochte ich die Zahl nicht glauben und deshalb habe ich bei Jan Becker direkt nachgefragt. Fazit: Die Zahl sei korrekt und er habe da auch schwer für geworben. Mit Adwords-Werbung und Plakaten an Universitäten zum Beispiel. Nicht schlecht, wenn sich eine solch umfangreiche Userschaft tatsächlich mobilisieren liesse, regelmäßig Texte zu produzieren, dann wäre das schon eine Macht.

Um die Qualität sicher zu stellen gibt es eine Preisstaffelung nach Autoren-Qualität. Zudem werden alle Artikel geprüft und ein Test auf Copyrightverletzungen durchgeführt. Ein 250 Worte umfassender Artikel guter Qualität ist für rund 5 Euro zu haben. Dafür kann ich es nicht machen.

Eines dürfte klar sein. Die Textbroker-Plattform kann eine Menge Content produzieren. SEOs dürften das zu schätzen wissen. Sicher werden sich nun viele Menschen über die Qualität mokieren, allen voran die üblichen verdächtigen Journalisten, denen ja schon die bösen Blogger ein Dorn im Auge sind. Und sicher werden andere Menschen von Hungerlöhnen und Ausbeutung sprechen. Nun, da kann man geteilter Meinung sein. Es wird schließlich keiner dazu gezwungen.

Wenn ich überlege, was ich damals in den Semesterferien für Jobs zu erledigen hatte und für welchen Lohn, dann scheint mir so ein Job daheim im Trockenen gar nicht so unattraktiv ;-)


15. Januar 2007     Keywords, SEO     Trackback-URL     kommentieren

57 Responses to “Der Textbroker”

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  1. 1
    Frank Says:

    Wir (Kooperation mehrerer SEOs) machen uns auch schon eine ganze Weile Gedanken zu einem ähnlichem Content-Projekt.

    Witzig & passend finde ich hierbei das Timing Deines Artikels, da ich gerade gestern Abend eine provisorische Site zum Thema Content Vermittlung in eigener Sache online gestellt habe und auch das in der Umsetzung befindliche Typo3-System offline langsam Form animmt.

    Wir hängen leider bisher zeitlich mal wieder etwas “in den Seilen” …

    Wie Du schon angerissen hast, hat man als SEO tatsächlich oft das Problem, daß man zwar kreative Ideen, Geld und technisches KnowHow für neue Projekte & Marktnischen hat – jedoch i.d.R. keine (oder kaum) mehr Zeit zum eigenen Recherchieren & Schreiben findet.

    Die Suche nach geeigneten & bezahlbaren Textern ist zudem leider ein Endlos-Projekt, für welches man starke Nerven benötigt.
    Nach 2,5 Jahren zeitaufwändigster Recherche haben wir von etwa 50 getesten Textern nur “eine Hand voll” auch tatsächlich zum kontinuierlichen Schreiben beschäftigt :-(

    Selbst einige getestete “professionelle” Schreibbüros scheinen noch nie was von Grammatik gehört zu haben – ich sag nur Pisa Studie ;-)

    Lange Rede, kurzer Sinn: unser geplantes Projekt wird in eine leicht andere Ziel-Richtung gehen, als die natürlich auch sehr interessante Plattform von textlinkbroker.de, da wir die dort aufgelisteten “unteren 2 bis 3 Qualitätsstufen” nicht ansprechen/verwerten wollen und von vorneherein weitestgehend aussortieren werden.

    Zudem wird bei uns, wie auch in der Übersetzungsbranche allgemein üblich & bewährt, nach sogenannten Normzeilen (55 Zeichen/Zeile siehe JVEG.de), bzw. Zeichen-Anzahl abgerechnet – der Faktor ist noch offen …

    Könnte man vielleicht als Content Broker deluxe bezeichnen, d.h. die Autoren werden planmässig auch etwas mehr verdienen können, da wir leider auch in dem Texter-Bereich die Erfahrung machen musste: “was nix kostet, is nix” und bedeutet nur unrentable Mehrarbeit beim Redigieren für uns …

    Hier bestätigen sicher aber auch mal wieder Ausnahmen die Regel, da ich Dir ja ebenfalls gerade “Gratis-Content mit Mehrwert” abliefere, bzw. auf “Goodwill-Basis” Content gegen Traffic & Backlink tausche.

    Um noch kurz auf den Punkt mit dem zu erwartendem Aufschrei in der Blogosphaere einzugehen: befürchte ich auch ;-)

    PS: … bei Textbroker.de hätte ich bei optimistischer Einstufung unter “ausgezeichnete Qualität” für meine hier verbloggten ca. 420 Worte etwa 5 € für die Textmenge bekommen können – da ist mir persönlich Dein Backlink & absehbarar themenrelevanter Traffic deutlich mehr wert!

    Mal ganz abgesehen davon, daß bei meinem “üblichen unteren” SEO-Stundenansatz der Kommentar hier (ca. 15-20 Minuten incl. Rechtschreib-Korrektur ;-)) einen theoretischen Wert von min. 30 € netto gehabt hätte – die zahlt mir leider nur keiner fürs Schreiben …

  2. 2
    Webmaster / Internet Blog » Blog Archive » Billiger Content Says:

    [...] Ich bin gerade auf einen Beitrag vom S-O-S SEO Blog gestoßen, der für jeden Webmaster interessant sein könnte. So soll mit Textbroker.de ein neues Projekt an den Start gegangen sein, über das man an billigen Content kommen kann. Bezahlt wird pro Wort in verschiedenen Qualitätsstufen, sodass man für dich höchste 0,060 Euro pro Wort zahlen muss, während es bei der niedrigsten gerade einmal 0,004 Euro sind. Wie die Qualität nun wirklich aussieht, bleibt offen, da keine Beispiel-Texte veröffentlicht wurden. Klingt auf jeden Fall interessant und es lohnt sich mal das ganze auszuprobieren. Habe mich mal angemeldet und werde eventuell noch einmal einen Beitrag schreiben, wenn ich einen geschriebenen Text vor mir liegen habe. [...]

  3. 3
    seekXL Says:

    Also ich durfte das ganze schon letzte Woche mal in Ruhe an- und austesten und kann nur sagen: “Herr Fochler – Respekt!” Genau so stellt man sich das vor und ich bin begeistert wenn ich lese, das es zeitnah ein gleichwertiges Pendant geben wird, welches dann durch das Gesamtbild den Betreibern auch mehr Sicherheit gibt, was diesbzgl. von Ihrem Cliente gefordert wird.

    Frank schreibt diesbzgl. ja auch schon korrekt, das jeder seine eigene Sichtweise und Erfahrungen in den Content/Text Service fliessen hat lassen und man trotz gleichklingenden Angebotes, andere Schwerpunkte auf seine Arbeit gelegt hat.

    Da die aktuellen Systeme, die einem einen ähnlichen Service versucht haben anzubieten, sich nicht bei den Webmaster Wünschen durchsetzen konnten, bin ich sicher das endlich genug Input für alle da ist und man gespannt auf die weiteren Entwicklungen sein kann.

    @ Gerald … aber immer schön weiter selber bloggen :)

  4. 4
    Gerald Says:

    > aber immer schön weiter selber bloggen

    shit, ist meine neue blog strategie schon aufgeflogen bevor ich sie umsetzen konnte ;-)

  5. 5
    Patrick Hundt .de » Blog Archive » Content schreiben lassen Says:

    [...] Via SOS SEO Blog habe ich heute einen klasse Service gefunden. Noch Stunden später freue ich mich darüber Dabei handelt es sich um eine Plattform namens Textbroker, die Content-suchende Webmaster und Leute, die bereit sind, Content zu verfassen, zusammen bringt. Das kommt mir wie gerufen. Vor ein paar Tagen habe ich mich umgeschaut, ob es nicht in meinem Dunstkreis ein paar Studenten oder andere Willige gibt, die gegen einen Obulus kleine Artikel verfassen, die ich dann in Artikelverzeichnisse einstellen kann. Leider habe ich selbst zu wenig Zeit dafür. Bisher war ich nur mäßig erfolgreich bei der Suche (Prüfungszeit!). Nun stellt sich heraus, dass es beim Textlinkbroker angeblich bereits 6.000 Schreibwillige gibt und das Beste sind die Preise. Während ich bereit gewesen wäre, bis zu 15 Euro (zumindest gegen Rechnung) zu zahlen, gibt es beim Broker feste Tarife, die deutlich darunter liegen. Der Clou ist: jeder Autor erhält nach Erfüllung eines Auftrages eine Bewertung. Je besser seine durchschnittliche Bewertung ist, desto mehr erhält er für den nächsten Artikel. Ich als Kunde kann mir nun aussuchen, welche ‘Qualität’ der Autor haben soll. Danach richten sich auch die Preise: 1 Stern 0,004 € / Wort 2 Sterne 0,008 € / Wort 3 Sterne 0,011 € / Wort 4 Sterne 0,019 € / Wort 5 Sterne 0,060 € / Wort [...]

  6. 6
    fob marketing Says:

    Über Texter, Werbe-Texter, Presse-Texter und Content Sharing

    Texter werden nicht nur in Hamburg gesucht:

    Zweifellos sind gute Texter in Hamburg aber besonders gefragt.
    Profi-Texter sind Mangelware:

    Wer etwas verkaufen möchte aber nicht jeden Kunden einzeln beraten kann, schnappt sich einen Profitexter für di…

  7. 7
    Suchmaschinen Blog - Weblog » Suchmaschinen Marketing - Textbroker, wenn es um guten Content geht Says:

    [...] Genau hier kommt ein neuer Online Service von meinem SEO Kollegen Jan-Becker Fochler ins Spiel, welcher mit seinem letzte Woche gestarteten Online Textservice Textbroker.de versucht, diese Lücke für Webseitenbetreiber zu schliessen. Ein Service welcher für Webmaster, wie auch für kreative Schreiberlinge, gleichermaßen interessant ist. [...]

  8. 8
    albert Says:

    ich will textbroker werden!!!

  9. 9
    Fiona Says:

    Qualität??? Profitexter??? Wohl kaum. Wer Webtexte nach der Anzahl der Wörter bezahlt, muss sich nicht wundern, wenn er Simmelsülze anstatt knackiger Texte erhält.

    Merke: Je kürzer der Text, desto länger hat der Texter darüber nachgedacht und daran gefeilt.

    Echte Webtexter findet der Interessent bei www.vorsicht-starke-worte.de im www.texttreff.de beim Fachverband FFW oder gerne auch direkt bei mir.

  10. 10
    Felix Krusch Says:

    Ich habe den Service von textbroker.de mal getestet. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und kann den Service weiterempfehlen. Hier ein kleiner Testbericht.

  11. 11
    » Textbroker Testbericht - Website Spy Says:

    [...] Aufmerksam geworden auf Textbroker bin ich durch den Beitrag von Gerald. Das System als solches und die Preise der Plattform halte ich für sehr gut, weshalb ich auch direkt einen Kundenaccount angelegt habe. [...]

  12. 12
    Robert Says:

    Bedenktlich ist für mich noch die Text-Qualität. Denn für 1 Euro bis 20 Euro je 500 Wörter setzt sich sicher kein Journalisten hin. Auf der anderen Seiten gibt es sicher ein paar clevere Hausfrauen, die besser schreiben, als so mancher Star-Journalist.

  13. 13
    Sascha Stoltenow Says:

    Kann ja sein, dass mir etwas entgangen ist, aber wozu brauchen Webmaster Content? Oder vielmehr: wer soll bzw. will denn etwas derartiges lesen, wenn die meisten etablierten Medienangebote deutlich bessere Inhalte für lau bieten?

  14. 14
    Roman Says:

    Mein Fazit zu Textbroker ist mies!

    Vor zwei Wochen hab ich ca. 30 Texte in Auftrag gegeben zu wirklich einfachen Themengebieten. Sage und schreibe 4(!) Texte sind erst fertig, deren Textqualität eine 4- entspricht. Alle Texte enthielten massig Rechtschreibfehler, von der Nachbesserung habe ich Anspruch genommen, wurde aber auch nicht besser dadruch. Da Zeitdruck besteht hab ich die Texte dann einfach aktzeptiert und die Fehler selbst berichtigt.

    Dann ist mir aufgefallen, dass ständig Texte “in Bearbeitung” sind und am nächsten Tag wieder “noch nicht in Bearbeitung”. Bei einem Text hatte ich das 6 mal!

    Man muss einfach zugeben, dass man für so wenig Geld nichts gescheites bekommt und sich auch nicht wirklich viele Autoren dafür interessieren für ein paar Euro was zu schreiben. Ich werde meine Aufträge wohl in dieser Woche alle löschen und versuchen mein Geld zurück zu bekommen, sofern dies möglich ist.

    Man sollte lieber mehr Geld investieren und zu einem prof. Textservice gehen.

  15. 15
    Fiona Says:

    >Man sollte lieber mehr Geld investieren
    > und zu einem prof. Textservice gehen.

    Eben. Danke für deinen Test!

  16. 16
    Jan Becker Says:

    Hallo Roman,

    leider konnte ich Dich keinem Kunden-Account zuordnen. Bitte sende mir doch kurz eine Mail an mail@sario.de .

    Ich bin sicher, wir finden eine Lösung für eventuelle Probleme.

    Viele Grüße
    Jan
    (textbroker.de)

  17. 17
    Gerald Says:

    hier haben wir das typische problem, das auch meinungsplattformen und foren haben. die vertrauensfrage. ich weiss auch nicht, was ich von dem kommentar halten soll, kenne nicht alle motive. ich hoffe die sache laesst sich klären.

  18. 18
    Jan Becker Says:

    Ich will nicht bestreiten, dass an dem Kommentar etwas Wahres sein kann.
    Es ist durchaus richtig, dass es in bestimmten Fällen vorkommen kann, dass die Bearbeitung größerer Textmengen länger dauert.

    Gründe hierfür sind im Moment jedoch nur Folgende:
    - Der Kunde stellt als Qualitätsstufe die günstigsten Stufen 1 oder 2 ein
    - Der Kunde erwartet in seiner Auftragsbeschreibung für diese sehr niedrige Bezahlung (in den Stufen 1 und 2) jedoch ausgesprochen anspruchsvolle Tätigkeiten.

    Hier kann ich gut nachvollziehen, dass einige Autoren in diesen Bereichen nicht so gerne tätig werden möchten, wenn es durchaus lukrative Aufträge in den Qualitätsstufen 3, 4 und 5 gibt.

    Im Übrigen ließe sich durch eine womöglich zu geringe Anforderungsstufe auch Roman’s Erfahrungen mit der Textqualität erklären. In die Stufen 1 und 2 ordnen wir eben Autoren ein, die nicht ganz so gut schreiben. Daher gibt es ja nun diese Qualitätsstufen.

    Demnach wäre dann Roman’s Problem nicht Textbroker an sich, sondern wahrscheinlich viel mehr, dass er selbst bei einem so günstigen Angebot wie unserem noch Geld sparen möchte, in dem er für unterdurchschnittliche Qualität bezahlt, jedoch einen qualitativ hochwertigen Text erwartet.

    Mein Tipp an Roman:
    Bitte versuche doch die Qualitätsstufe 4 oder 5. Diese Autoren sind von uns besonders gut eingestuft worden.

    Gerne kannst du natürlich auch zu einer externen, professionellen Texterin oder einem externen, professionellen Texter gehen. Ich möchte diesen Herrschaften wirklich nicht die Arbeit wegnehmen.

    Viele Grüße
    Jan
    (textbroker.de)

  19. 19
    Fiona Says:

    Gib einem Profitexter 5 Keywords und den Auftrag einen “leichten” Text zu schreiben, dann ist er in 10 Minuten fertig und rechnet genau diese 10 Minuten ab.

    Gib einer ungeübten Hausfrau den selben Auftrag und sie sitzt eine Stunde daran. Wenn’s reicht.

    Der Profitexter berechnet vielleicht 70 Euro die Stunde, dein Text kostet also 11,66 Euro. Ich habe Textbrokers Hausfrauenpreise nicht im Kopf, glaube jedoch nicht, dass die Ersparnis sich für den Auftraggeber lohnt. Qualitätsmäßig auf keinen Fall.

    Mal ganz abgesehen davon, dass der Textbroker an den Dumpingpreisen auch noch verdienen will. Es sei ihm ja gegönnt. Ich störe mich lediglich an den realitätsfernen Preisen. Du kannst es drehen und wenden wie du willst, es sind und bleiben Sklavenpreise.

    Wenn es dem Textbroker und den Webmastern lediglich auf die Keywords ankommt und auf “Unique Content”, möge ein Programmierer besser eine Textmachine bauen (siehe mein Blog).

  20. 20
    Jan Becker Says:

    Liebe Fiona,

    jedem steht seine Meinung zu.
    Auch dann, wenn sie aus rein subjektiven, finanziellen Interessen entsteht – wie Deinem Blog zu entnehmen ist http://www.blog.fiona.biz/index.php?/archives/251-Nachtrag-zum-Textbroker.html .
    Wenn nun Textbroker tatsächlich schlecht wäre, welche Gründe gäbe es dann potentielle Kunden davor zu warnen es zu testen?
    Für den Fall, dass Du Recht hättest, was würde schlimmsten Falls passieren?

    Kennst Du denn die genaueren Umstände des Kunden, der sich beschwert hat? Hast du Dir den Dienst jemals angesehen – geschweige denn ausprobiert? Kennst Du andere Meinungen und Erfahrungen von Kunden?

    Jedem steht seine Meinung zu.
    Wenn diese dann aber pauschalisierend, rein subjektiv, ohne Faktenkenntnis und aus reinem Konkurrenzdenken von einem Journalisten oder Texter veröffentlicht wird, dann sollte dieser eventuell seine Branche überdenken. Dieses Niveau, liebe Fiona, bin ich jedenfalls nur aus den billigen Blättchen von der Tankstelle gewohnt.

    Viele Grüße
    Jan
    (textbroker.de)

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