hptp soll porno-problem lösen
Wie man dem vorangegangenen xxx-Artikel entnehmen kann, hat die ICANN am Freitag die Einführung der Porno Top-Level Domain xxx endgültig abgelehnt. Ein Streitpunkt in der Diskussion um Sein oder Nichtsein der Sex-Domain waren die Probleme beim Filtern und Einschränken des Zugangs für Kinder und Jugendliche. Genau hier scheint sich jetzt eine neue Lösung aufzutun.
Das Komitee der Advanced Pornographic Research Internet League hat einen vielversprechenden Vorschlag gemacht, der sowohl beim ICANN als auch beim W3C und bei Google auf breite Zustimmung traf. Eine Internet Engineering Task Force hat im Rahmen der Network Working Group ein spezielles Protokoll für die Übermittlung pornografischer Daten entwickelt und unter dem Namen RFC-1.4.07 zur Abstimmung vorgelegt.
Auch einen Namen für das Protokoll gibt es schon, in Anlehnung an das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) soll es als Hyper Porn Transfer Protocol (HPTP) Einzug ins Internet halten. Für Technikfreaks hier noch eine Übersicht zum entsprechenden TCP/IP-Schichtenmodell:
| TCP/IP-Schicht | OSI-Schicht | Beispiel |
|---|---|---|
| Anwendungsschicht | 5 - 7 | HPTP |
| Transportschicht | 4 | TCP |
| Internetschicht | 3 | IPv4,IPv6 |
| Netzzugangsschicht | 1 - 2 | Ethernet |
Neben HTTP und HTTPS müssen wir in Zukunft also damit rechnen, auch noch ein HPTP in die Browser-Adressleisten tippern zu dürfen. Und eines scheint klar, die sichere Verschlüsselung via HPTPS wird auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Alles in allem eine sehr begrüßenswerte Angelegenheit, die helfen wird die meisten Porno Probleme im Web mit einem Klick zu erledigen.
Kommentar | 1. April 2007 um 10:12 | individueller Kommentarlink
Hehe, die APRIL wird in der Zukunft dann wohl mehr und mehr an Relevanz gewinnen ;)
Kommentar | 1. April 2007 um 10:49 | individueller Kommentarlink
Klasse!
Pingback | 1. April 2007 um 10:51 | individueller Pingbacklink
[…] Bei Gerald wird die Alternative zu .XXX TLD vorgestellt: Das Hyper Porn Transfer Protocol, kurz HPTP, welches von der Advanced Pornographic Research Internet League, kurz APRIL, vorgeschlagen wurde. […]
Kommentar | 1. April 2007 um 11:05 | individueller Kommentarlink
Hyper Porn Transport Protocol… klasse… 8-)
Kommentar | 1. April 2007 um 11:06 | individueller Kommentarlink
Gerald, du enttäuschst einen nicht :-D
Trackback | 1. April 2007 um 12:29 | individueller Trackbacklink
Ja ist den heut´ schon 1. April?
Als eingefleischter Newsseitenleser muss man am 1. April durchaus leidensfähig beweisen. So sind auch an diesem 1. April die Internetredaktionen auf Draht und jagen ahnungslose Leser in den April. Die letzten Jahre haben gezeigt das man nicht kleinlic…
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[…] Gerald: hptp soll porno-problem lösen […]
Kommentar | 1. April 2007 um 13:15 | individueller Kommentarlink
Das ist wenigstens noch einer von den echt guten Aprileinträgen. Obwohl … vielleicht wusste der Autor ja gar nicht, dass heute 1. April ist, und HPTP stimmt?!
Kommentar | 1. April 2007 um 13:18 | individueller Kommentarlink
Hehe, sehr gut^^
Kommentar | 1. April 2007 um 13:18 | individueller Kommentarlink
Schade, hatte meinen Link mit “hptp” geschrieben, aber ging nicht :-(
Pingback | 1. April 2007 um 13:27 | individueller Pingbacklink
[…] “hptp soll porno-problem lösen” […]
Pingback | 1. April 2007 um 13:41 | individueller Pingbacklink
[…] Sinn-Frei: Websites müssen laut Gesetz bald in bayrisch angeboten werden Tagesschau: Kein Live-Orchester mehr für die Tagesschau-Melodie Google: Kostenloses Internet für alle! Heise: Mozilla verklagt Microsoft wegen Tabs Suchm. Opt. SEO: HPTP soll Porno-Problem lösen Süddeutsche: Knut soll versteigert werden CCC: Bundestrojaner in ELSTER-Software NTV: Knut geht an die Börse Abendblatt: Sydney stellt für Klimaschutz 1 Stunde Strom ab Gmail: E-Mail in Papierform TITANIC: TITANIC verkauft Domain Tagesspiegel: Neuköllnisch als Unterrichtsfach T-Online: Transparenter Bildschirm entwickelt […]
Kommentar | 1. April 2007 um 14:47 | individueller Kommentarlink
@david, das hyper porn protokoll funktioniert leider nur bei pornographischen inhalten. wahrscheinlich hat die überprüfung deiner website nicht für die klassifizierung der website als porno seite gereicht. diese klassifizierung wird von einem speziellen robot mit dem useragent “Pornbot 1.4″ durchgeführt (vielleicht findest du den irgendwo in deinen logfiles?). dieser nutzt eine ähnliche technologie wie AdSense zum erkennen von inhalten, gerüchten zu folge soll diese Technik später auch in entsprechenden context-sensitiven Werbemitteln verwendung finden. man spricht dabei (hinter vorgehaltener hand) vom sogenannten PornSense.
Pingback | 1. April 2007 um 16:04 | individueller Pingbacklink
[…] hptp soll porno-problem lösen […]
Pingback | 1. April 2007 um 19:13 | individueller Pingbacklink
[…] Apropos Aprilscherz: Gerald hat einen sehr sch
Kommentar | 1. April 2007 um 19:51 | individueller Kommentarlink
Netter Aprilscherz! Heute geistern ja einige davon im Netz. :-)
Pingback | 2. April 2007 um 00:21 | individueller Pingbacklink
[…] hptp soll porno-problem lösen […]
Kommentar | 15. April 2007 um 19:19 | individueller Kommentarlink
Wobei dir Idee ja mal gar net soooooooo schlecht ist …
Pingback | 26. April 2007 um 21:26 | individueller Pingbacklink
[…] Aber aufgefallen ist euch schon, dass ich nur durch Änderung des Suchlandes wieder alle bösen Seiten finden konnte. Was für ein begnadeter Schutz. Was für tolle Zensurbedingungen. Glaubt da eigentlich wirklich jemand, er könnte jemandem mit IQ jenseits der 45 von derartigen Inhalten fernhalten? Ich nicht. Wenn ich das so sehe, dann scheint mir meine Idee vom hptp Protokoll zum Lösen des porno problems gar nicht mehr so abwegig. […]
Kommentar | 25. Mai 2007 um 22:10 | individueller Kommentarlink
Find ich gut ! :-)