Linkkauf/Linkverkauf - Gefahr in Verzug?
Nach seinem heftig diskutierten Paid Links Artikel hat Matt Cutts jetzt ein Update nachgelegt. Johannes “Sistrix” Beus hat das zum Anlass genommen, die Sache etwas genauer zu untersuchen, nicht zuletzt wegen jüngster Äußerungen von David Naylor, demzufolge es schon erste Abstrafungen gegen Linkkäufer und Linkverkäufer von Seiten Googles gegeben hätte.
Ich empfehle von daher allen Link-Interessierten die Abhandlung von Johannes zur Erkennung von Linkverkauf zu lesen und eigene Schlüsse daraus zu ziehen. Ob aber tatsächlich das Kaufen/Mieten von Links so böse auf die Käufer zurückfallen darf, das wage ich zu bezweifeln. Ansonsten hätten wir bald Wild West Spiele im Internet.
Pingback | 18. Mai 2007 um 13:07 | individueller Pingbacklink
[…] Ich habe es hier ja schon das ein oder andere mal erwähnt, dass Linkkauf des PR wegen recht sinnlos ist in meinen Augen. Als ich heute morgen gelesen habe dass Johannes es in einer sehr kurzen Zeit mit selbstgeschriebenen Scripten geschafft hat, Linkkäufer zu enttarnen und nun viele SEO-Blogs darüber berichten bestätigte mich das in meiner Vermutung. […]
Kommentar | 18. Mai 2007 um 13:34 | individueller Kommentarlink
Ich glaub, die massenhaften Abstrafungen sind noch richtig weit entfernt. Ja, es gibt bekannte Websites die Links verkaufen, aber in dem Fall wird das eher manuell festgstellt (die werden halt an Google verpfiffen). Aber auch das steht nicht fest, habt ihr Footerlinks bei etracker.de bemerkt? :D
Und wenn man schöne Unterseiten-Links verkauft, merkt das keiner, geschweige den Google :)
Kommentar | 20. Mai 2007 um 00:23 | individueller Kommentarlink
Google müsste richtig Geld in die Hand nehmen um das Link tauschen und kaufen unter Kontrolle zu bringen. Die Frage ist, ob Google sein Geld lieber da ausgibt oder sich weiter andere Firmen kauft. :-)
Kommentar | 21. Mai 2007 um 13:54 | individueller Kommentarlink
Ich denke die ganze Sache wird dramatischer dargestellt als sie eigentlich ist. Natürlich versucht Google gekaufte und getauschte Links zu erkennen und abzuwerten allerdings sollte man dies nicht überbewerten. In der Praxis arbeiten alle Algorithmen auf einem Linkgraph der die Beziehungen der Seiten untereinander beschreibt. Um Störfaktoren wie gekaufte und getauschte Links herauszurechnen werden sogenannte Qualifier genutzt, welche die Qualität eines Links bewerten. Dies führt zu einem reduzierten Graph auf dem die eigentlichen Algorithmen dann arbeiten, was schlussendlich mit einer Abwertung der gekauften und getauschten Links gleichzusetzen ist. Der schlimmste Fall für den Käufer ist meiner Meinung nach Geld für Links zu bezahlen die keinerlei Wert haben.
Pingback | 22. Mai 2007 um 20:26 | individueller Pingbacklink
[…] Ich hatte mir schon so meine Gedanken zum Post im Matt Cutts Blog bzgl. der Linkverkäufe gemacht. Zu Ersat habe ich es nicht genommen doch wie es scheint hat Google jetzt schon eine Erkennung für Paid Links. Internetmarketing-News / David Naylor berichten das PaidLinks auf einigen großen Seiten erfolgreich erkannt wurden. Bei SOS habe ich dann noch eine kleine Erweiterung mit einem Vermerk auf den Artikel “Erkennung von Linkverkauf – Theoretische Gefahr oder bereits Praxis?” gefunden der das Thema nochmal etwas genauer beleuchtet. […]
Kommentar | 25. Mai 2007 um 00:30 | individueller Kommentarlink
>> meiner Meinung nach Geld für Links zu bezahlen die keinerlei Wert haben.
Tja und daraus folgt das keiner mehr kauft und Google erreicht sein Ziel ;)
Kommentar | 1. Juni 2007 um 13:50 | individueller Kommentarlink
…. eine Seite, der PR
Aber was ist mit den Links die man kauft um Besucher zu bekommen. Und das günstiger wie mit Google Adwords & Co.
Kann ja nicht sein, dass man für Werbeaktionen bestraft wird.
Pingback | 7. Juni 2007 um 14:06 | individueller Pingbacklink
[…] Die Gefahr ist umso größer als das alle aufgerufen werden “bezahlte Links” zu melden. Kritiker wenden sich gegen diesen Aufruf zur Denunziation und sehen darin auch einen Schritt zum Adsense-Monopol. Aber er ist ja schon länger inoffiziell gang und gäbe auf Geheiß von Google “Head of Web-Spam” Matt Cutts. […]