Werbeblogger Auflösung
Der dubiose Rauswurf des Werbebloggers aus dem Google Index hat sich aufgeklärt. Im Beitrag Warum Google uns vom Index genommen hat erfolgt die wunderliche Auflösung für die Abstrafung:
Wir haben auf Ihren Seiten insbesondere die Verwendung folgender Techniken festgestellt:
* verborgene Links auf werbeblogger.dez. B.
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Da haben wir den Salat. Der Werbeblogger wurde gehackt! Mit Hilfe einer WordPress Lücke gelang es dem Spammer diverse spammige Linkblöcke ans Ende einiger Blogartikel zu hängen. Das Fatale dabei, die Links wurden mit CSS “unsichtbar” geschaltet. Und da Google bekanntlich allergisch auf versteckte Links und Texte reagiert, kam es zum Index Rausschmiss. Das für mich Bedenkliche an der Geschichte, der Werbeblogger wusste nichts von seinem UnGlück, ein solcher WordPress-Hack hätte im Prinzip fast jeden anderen Blogger treffen können.
Ich spreche da aus Erfahrung. Vor einiger Zeit wurde auch eines meiner Weblogs auf ähnliche Art gekapert, die Story dazu hatte ich schon vor längerem verbloggt. Zum Glück bemerkte ich dank meiner Statistiken den unliebsamen Eindringling und habe den Spam abgeräumt. Dass ich dabei schon mit einem Bein im Index-Grab stand, war mir damals nicht klar. Zu offensichtlich war meines Erachtens dabei, dass die Links ohne Wissen des Blog-Eigners injiziert wurden.
Und genau das erschreckt mich an der Story. Der Werbeblogger bekam recht zügig Antwort, vielleicht auch aufgrund des Rummels um den Rausschmiss, aber ob ein kleiner unbekannter Blogger ebenso schnell Rückmeldung zu seinem Problem bekäme? Ich bin da in leichtem Zweifel. Und noch schlimmer. Wieso schiesst Google eine derart renommierte Seite raus, ohne vorher auf das Problem hinzuweisen oder zumindest in den Webmastertools Hinweise zu geben. So wie es jetzt ist, stünden 90% aller WordPress Blogs zum Abschuss frei. Das darf nicht sein. Hier besteht Handlungsbedarf für Google.
Zum Schluss noch ein Tipp an alle WordPress Blogger. Schaut bitte mal eure Referrer Statistiken nach unerwarteten Keywort Einschlägen durch. Dann gebt in eure interne Suche den Begriff “geturls” ein und schaut, ob ihr Resultate bekommt und ob die Seiten auch von innen (Quelltext) sauber aussehen. Das könnte euch wohlmöglich vor größerem Schaden schützen. Und so lange ihr noch im Index seid, testet doch mit ein paar site-Suchen typisch spammige Keyword Kombinationen durch!
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Kommentar | 24. Oktober 2007 um 00:39 | individueller Kommentarlink
Eventuell ganz praktisch ist das FF-Addon Link-Grab!:
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Damit kann man sich schnell einer Liste aller Links der eigenen Seite ziehen und auf “böse” Links hin untersuchen.
Kommentar | 24. Oktober 2007 um 08:27 | individueller Kommentarlink
.. so ist das bei Open-Source Software, der beste Schutz ist Up-To-Date zu bleiben.
Kommentar | 24. Oktober 2007 um 09:57 | individueller Kommentarlink
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ist auch eine möglichkeit
Kommentar | 27. Oktober 2007 um 04:20 | individueller Kommentarlink
Ahh da wird sich bestimmt noch einiges ändern, der PR Update ist ja noch nicht abgeschlossen.