Musterschreiben für den gepflegten Linktausch
Nach Googles dubiosem PageRank Update, mit Verlusten beim PR und beim Vertrauen in alte Linktausch-Strategien, macht sich Ratlosigkeit in den SEO Foren breit. War Linktausch schon vor dem Update eine nervige Angelegenheit, so hat sich das ganze jetzt in eine Art Schlachtfeld für Backlinks gewandelt ;-)
Damit Linktausch in Zukunft wieder stressfrei und erfolgreich verläuft, sollte man sich dem Trend anpassen, die neuen Linktausch-Partner mit Bedacht auswählen und sie im Linktausch-Anschreiben entsprechend geschickt betexten.
Da nicht in jedem Webmaster ein SEO und nicht in jedem SEO ein Sprachkünstler steckt, habe ich hier einmal ein Musterschreiben für den gepflegten Linktausch aufgesetzt. Das könnt ihr als Basis für zukünftige Linktausch-Anfragen nutzen:
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Lieber Seitenbetreiber,
ich möchte Eines vorneweg, PageRank ist für uns völlig unwichtig. Hauptsache wir bekommen ein wenig Besonders wichtig für uns ist, dass die menschliche Komponente nicht zu kurz kommt. Damit es später nicht zu unnötigen Streitereien kommt, kontrolliert unser System die Backlinks täglich. Sollte ihr Backlink von unserem Spider nicht mehr angetroffen werden, so löschen wir umgehend und vollautomatisch auch unseren Link. Das ist Wenn wir sie bis jetzt noch nicht überzeugen Herzlichen Dank für ihre Aufmerksamkeit und auf gute Linkpartnerschaft. |
Animiert zum Schreiben dieses Artikels hat mich Fridaynites Linktauschanfrage ;-)
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November 22nd, 2007 at 09:07
ein konstruktiver und gleichzeitig witziger beitrag zum schwierigen thema linktausch. das thema war ja schon immer schwierig und bedeutete viel arbeit. nun kommt aber noch der bereich der bezahlten links über die zahlreichen textlink agenturen hinzu. logisch, die textlink agenturen sagen “wir tragen zur qualität der einträge in google und co bei” .. und google sagt “wir gehen gegen bezahlte backlinks vor” (stark verkürzt und salopp ausgedürckt). also insgesamt erscheint mir das thema linktausch – egal ob bezahlt oder nicht aktuell sehr schwierig dar.
November 22nd, 2007 at 09:55
hehe… Muss ich die durchgestrichenen Wörter mitsenden? ;-)
Schicker Text, schön geschrieben…
November 22nd, 2007 at 11:35
Das ist mal geil ;-) Traurig aber war.
November 22nd, 2007 at 11:37
Hehe, sehr schön. Hab echt gelacht. Aber so abwegig ist das natürlich gar nicht.
Bin gespannt, wann die ersten Anfagen genau mit diesem Text kommen :-)
November 22nd, 2007 at 12:16
Cooles Schreiben. Wollen wir tauschen :D
November 22nd, 2007 at 12:43
Geil! selten so gelacht :D
November 22nd, 2007 at 13:04
Kann mir kaum vorstellen das hier wirklich jemand darauf einsteigen wird. ;-)
November 22nd, 2007 at 13:48
Direkt mal Copy-Paste und an die komplette Kontaktliste :-)
November 22nd, 2007 at 19:39
Sehr gelungen. Setzt du auch noch ein Antwortschreiben zum allgemeinen Gebrauch auf?
November 22nd, 2007 at 23:22
Superlustig! Das druck ich mir aus und rahme es mir ein :-)
November 22nd, 2007 at 23:27
Ich habe meinen Mailserver so konfiguriert, dass er folgende Email automatisch versendet:
“Welcome to my ignore list”
;-)
November 23rd, 2007 at 04:16
Eine ebenso herrliche bzw. dumme Anfrage in dem Fall von cylex – besonders wenn Sie in die Hände eines SEOs gelangen. :)
November 23rd, 2007 at 11:09
…es stimmt! Was man da oft bekommt, entbehrt jeglicher Grundlage. Manchmal auch jeglicher Grammatik und Rechtschreibung (alt oder neu, völlig egal).
November 23rd, 2007 at 12:06
sehr hübsch gemacht das schreiben!
leider, leider ist das nur zu oft die realität!
war linktausch schon immer ein schwieriges feld so kann man mittlerweile wirklich nur noch sagen!
linken und gelinkt werden!
stammt übriegens nicht von mir der spruch sondern aus irgend einer signatur eines seo’s!
fand ich aber schon immer gelungen diesen reim und er wird täglich stimmiger! das problem ist ja auch das viele leute garnicht kapieren das man mit einem linktausch eigentlich einen vertrag eingegangen ist!
November 23rd, 2007 at 15:42
Das gefällt mir sehr gut, wie du den inneren Monolog den konventionellen Floskeln gegenüberstellst. Wir können doch Alle recht gut derlei Förmlichkeiten, die nichts anderes im Sinne haben, als Jemanden “auf die vornehme Art”, beziehungsweise auf die vordergründig juristisch, einwandfreie Art zum Narren zu halten. Der Briefentwurf zeigt spiegelbildlich deine Überzeugung und das scheinbare “Mitspielen” mit dem Kontrahenten. Eine sehr schöne Entlarvung! Mit dem entsprechenden Feingefühl, wo und bei wem eine solche Taktik angebracht ist, könnte dein Beispiel Schule machen und langfristig dazu führen, dass gewisse “Pappenheimer” sich nicht mehr trauen, provozierende, eskalierende Kommunikation zu betreiben anstatt sich konstruktiv Konflikten zu stellen und diese fair zu beheben.
November 23rd, 2007 at 23:26
Sehr schönes Schreiben. Das traurige daran ist, dass es genug Webmaster gibt, die Leute anschreiben mit der Hoffnung, dass der angeschriebene Webmaster noch nie etwas von PageRank gehört hat.
Mich würde mal interessieren, wie hoch die Erfolgsquote solcher Schreiben ist.
November 24th, 2007 at 13:25
@ Dirk,
ich denke extrem gering!
ich schreibe sebst manchmal seiten an.
das sind seiten derren inhalte ich zum einen wirklich schätze, einen pr haben für den ich mich fair bedanken kann und jedes schreiben ist persönlich und einziegartieg. selbst da kommt kaum was bei rum! Erfolgsquote sicherlich unter einem Prozent! bei unpersönlichen standartschreiben wird es noch extrem schlechter aussehen!
wer mich nicht mit meinem namen anschreibt fliegt im regelfall, (Ausnahmen sind Pressemeldungen und diverse andere kleinigkeiten) direkt in den Müll! bei linktauschanfragen gehen also 99% ungelesen in den mülleimer. beim rest geht der erste blick auf das layout einer seite wo man meist gefahr läuft augenkrebs zu bekomen. da würde dann selbst der tolste pr nichts mehr helfen!
und ich glaube das immer mehr webmaster dazu (auch auf ein layout zu schauen, was die eigene wertschätzung spiegelt) übergehen!
November 24th, 2007 at 15:12
die Erfolgsquote ist eher gering, Kaltaquise eben, und hier kommt noch dazu, dass Du die Leute nicht wie beim Outbound im Call-Center am Hörer zutexten kannst bis sie “JA” sagen, sondern der Email Empfänger klickt einfach auf löschen. Oder? jemand andere Erfahrungswerte? VG, René
November 24th, 2007 at 23:32
so klappt´s wohl auch ganz bestimmt mit dem nachbar… :o)
November 25th, 2007 at 15:51
Sehr cool und witzig!
Leider ist das die realität.