Microsoft/Yahoo Kapriolen
Nachdem Microsoft vor Kurzem einen Rückzieher bei seinem Yahoo! Übernahme Angebot gemacht hat, kommt jetzt wieder Leben in die Diskussionen. Beim Philipp Götzinger, der sich als JoinR-Chef nicht nur für kostenlose Homepages sondern auch für’s Web2.0 Business interessiert, lese ich gerade von einer neuen Annäherung von MS und Yahoo. Da läuft also was. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Yahoo nicht doch weiche Beine bekommt, zu sehr macht die ganze Sache Sinn für beide Parteien.
So richtig unterhaltsam wird es aber erst, wenn ich beim Johannes von einer ganz besonders skurrilen Idee lese. Warum nicht einfach Google den Index leerkaufen? Witzige Idee, wenn du zu schwach bist dem Konkurrenten bei der eigentlichen Suche Paroli zu bieten, dann schnapp ihm doch einfach seine Inhalte und Kunden weg ;-)
Da sind mir dann doch ein paar Yahoo Such-Affen lieber, die für frischen Wind bei der Such-Technologie sorgen könnten. Vorausgesetzt die Entwickler spielen fleißig mit. Denn bei einem Leerkauf des Google-Index würde man sich sowieso nur selber zum Affen machen :)
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[…] könnte immer noch alles anders kommen. Ein Vertrauter des Investors Icahn sagte gegenüber der Presse, dass sich Icahn mit einer […]
Kommentar | 19. Mai 2008 um 20:53 | individueller Kommentarlink
Lächerliche Idee, wenn man Google auf Teufel komm raus schaden will sollte man es vielleicht mal mit Spam versuchen.
Kommentar | 20. Mai 2008 um 04:29 | individueller Kommentarlink
Hi Gerald,
vielen Dank für Dein Posting. Yahoo hat schon weiche Beine! Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und können nichts machen. Icahn und Paulson (Hedge Fond) haben zusammen schon knapp 10%, Icahn will noch weiter kaufen. Weitere 4 Fonds haben angekündigt, Icahns Liste zu unterstützen und diverse Aktionäre sind stinkig auf Yahoo… Im Endeffekt ist das Yahoo Board schon quasi abgesetzt.
Wenn Du Dir die neuen Pressemitteilungen von Yahoo/MS durchliest, wirst Du merken, wie konkret die Verhandlungen schon sind :)
Die Seiten aus dem Google Index aufzukaufen ist eine total unsinnige Idee, meiner Meinung nach. Soviel Geld haben die nicht zur Verfügung, mal von Dingen wie Wikipedia und Co. ganz zu schweigen :)
Wobei mir Karl’s Idee auch gut gefällt :D :D
LG,
Philipp
Kommentar | 20. Mai 2008 um 21:59 | individueller Kommentarlink
Lieber Yahooaffe,
ich habe noch ein paar Seiten anzubieten für die 1000 Dollar würde ich sie sogar auf noindex setzten :-)
Pingback | 1. Juni 2008 um 18:17 | individueller Pingbacklink
[…] Und dann kommt der mit Abstand größte Schwachsinn aus dem Mund eines Milliardärs, was zeigt, das Geld einen nicht automatisch zu einem Experten auf allen Gebieten macht. Zumindest aber hat sich Carl Icahn mit der Idee den Google-Index Leerzukaufen echt selbst disqualifiziert. Seine Idee die TOP-5 Webseiten zu den TOP-25.000 Suchanfragen einfach zu kaufen und den Googlebot dann auszusperren ist aber wirklich nur absurd. Zum einem sind in den TOP-25.000 sehr viele navigationsorientierte Suchanfragen. Sprich die Nutzer werden nach AOL, Amazon, dell etc. suchen, und diese Firmen lassen sich nicht einfach Ihre Webseiten abkaufen. Zum anderen sind bei informationsorientierten Suchanfragen die Quellen nicht so wichtig wie die Information selbst. Wenn ich eine dpa-Meldung habe, habe ich alle und wenn die Wikipedia im Google-Index bleibt habe ich den Rest ;-). Du zu guter letzt werden die 25.000 Top-Suchanfragen kaum 10% des Suchtraffics ausmachen. Also Herr Icahn, wenn Du Dein Geld schon loswerden willst, überweise es mir doch einfach so. Hat genauso viel Effekt aber macht mich glücklicher Mehr dazu bei Sistrix und dem SOS-SEO-Blog. […]