iGoogle

Die Chancen waren groß, dass ich meine Meinung zu iGoolge für mich behalten würde. Doch heute bin ich in Lästerlaune, da hat mich das Auftauchen des Keywords igoogle in den Alexa Hot Searches doch noch wieder daran erinnert, dass ich was dazu los werden wollte.

Warum muss das Ding iGoogle heissen? Hätte es nicht auch myGoogle getan? Wäre für mich die suggestivere, etabliertere und damit sinnigere Form eines solchen persönlichen Services gewesen. Ich finde auch emotional kommt „my Google“ = „mein Google“ besser rüber, wer von uns möchte nicht auch mal ein Stück von Google besitzen ;-)

Im Gegensatz dazu klingt iGoogle für mich mehr wie „i google“ = „ich google“ = „ich suche“. Das Hirnrissige daran ist, dass sich Google in der Vergangenheit mit Händen und Füssen gegen die Übernahme seines Markennamens in den allgemeinen Sprachgebrauch gewehrt hat. Denn ansonsten liefe Google Gefahr seine Markenrechte zu verlieren. Die igoogle-Kampagne verläuft m.E. zu diesem Gedanken konträr.

Herrliche Vorstellung, dann könnte sich jeder Google aufs Hemd kleben oder seine Domain www.mygoogle.com nennen und Google könnte nichts dagegen unternehmen. Btw, mygoogle.com wurde von Google schon vor mehr als sieben Jahren registriert (07-Apr-2000).

Update: In den Kommentaren werde ich noch dran erinnert, dass ich die Nähe zu Apples itunes und iphone und ipod erwähnen wollte. Google als Namens-Plagiator auf Apples Spuren wandelnd, echt bedenklich und einfallslos. Kann eigentlich nur bedeuten, dass Google gerade dabei ist Apple zu übernehmen ;-)

5 Gedanken zu „iGoogle“

  1. Quatsch!
    Google ist mit dem i davor auf der Höhe der Zeit.
    Ist ohnehin witzig, wie ein einziges Zeichen für die Online-Welt steht – und wie sich das verändert. Früher war es mal e, dann wurde es @, jetzt ist es i.

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