Google Trends

Google TrendsGestern wurde auf dem Google Press Day mit Google Trends ein Tool präsentiert, das mehr als nur ein nettes Spielzeug ist. Es ist die konsequente Fortentwicklung des schon lange real existierenden Google Zeitgeist Services. Dieses neue Tool erlaubt die gleichzeitige Suche nach, und den grafischen Vergleich von bis zu fünf Suchphrasen. Damit können Trends/Verläufe von Suchanfragen sehr schön dargestellt werden.

Anwendungen für Google Trends gibt es viele, man muss nur seine Kreativität ein wenig spielen lassen. Man kann damit sehr gut das Interesse von Menschen über die Zeit verfolgen. Anbei ein Beispiel für ein paar Feiertage. Es lässt sich so zum Beispiel relativ genau der Zeitpunkt einzelner Feiertage wie Muttertag oder Pfingsten erkennen.

Suche Feiertage

Auch Anfragen nach Politikern oder Musikstars können spannend sein. Es zeigt sich so, über wen oder was gerade geredet wird. Solche Informationen können z.B. für Journalisten (oder Blogger) von großen Interesse sein, sehen diese die Zeichen der Zeit so schon vor der Konkurrenz. Im Beispiel sieht man eine weitere hilfreiche Information, es werden Ereignisse aus den Google News mit eingeblendet.

Trend Musiker

Oft ist es auch von Vorteil, wenn man die saisonalen Schwankungen in der Nachfrage nach Produkten etc kennt. Seien es Geschenke zu Weihnachten oder Last Minute Reisen im Sommer oder Suchen zu Freizeitbetätigungen wie Skifahren, Wandern oder Segeln. Das Wissen über den Verlauf der Suchvolumina kann Vorteile bei der Bewerbung dieser Produkte/Keywörter geben. Dabei muss es sich nicht nur um SEO oder PPC Kampagnen drehen. Generell ist es für’s Marketing von großem Nutzen, den geeignetsten Zeitpunkt oder Zeitraum für Aktionen vorherbestimmen zu können.

Saisonale Trends

Der Faden läßt sich immer weiter spinnen, wahrscheinlich lassen sich die Erkenntnisse aus den gogeligen Trends auch für Börsen-Spekulationen oder Geschäftsentscheidungen einsetzen. Und für die Recherche für Schule oder Blogartikel tut’s das trendige Tool allemal. Ein kleiner Rückblick auf die Hurrikane 2005 gefällig?

Hurricanes

Für weitere Informationen, Beispiele und Anregungen siehe auch Internetmarketing-News, Pixelgraphix, Sherpa, Prometeo oder Fletchers Blog. Gerade die unterschiedlichen Beispiele machen den Besuch auch der anderen Seiten interessant. Das ist sozusagen der Zeitgeist von Web2.0 ;-)

26 Gedanken zu “Google Trends”

  1. Ich find auch das Wörtchen Snowboardjacke und Badehosen schick. Da sind die Unterschiede echt deutlich. Da steigts kurz rasant an um dann gleich wieder aufzuhören.

  2. Pingback: xplus-web
  3. Na das ist eine Erklärung. !! Danke.
    Als ich das zum ersten mall gesehen habe ( das war bestimmt einige Monate her )
    Dachte ich mir nichts dabei. ( schon wieder ein neuer Tool von Google )
    Aber wozu das gut sein soll. ( mhhh)
    Und jetzt finde ich hier eine Erklärung was ich damit alles anfangen kann.

    Bis jetzt finde ich die Tools die Google rausgebracht hat, einfach genial.

  4. intressantes tool bei länderspezifischen kampagenen – österreicher und deutsche verwenden z.b. überwiegend den begriff “urlaub”, die schweizer hingegen “ferien”.

  5. Google Trends ist ein Segen für die PR-Industrie und alle SEOs. Außerdem ist es eine lustige Angelegenheit verschiedene Keywords mit einander zu vergleichen. Wird wohl irgendwann was kosten.

  6. Gina Wild schneidet in Google Trends nicht nur gegen Frau Merkel gut ab, sondern auch gegen jede andere Grösse in Deutschland, z. B. Veronica Ferres, Barbara Schöneberger, Furtwängler, Vivian Schmitt, Leonie und wie sie alle heissen – das ist echt kurios!

  7. und ich schneide der gina wild seite den link ab bzw nofollowe den textlink, weil ich hier sonst auch noch besuch von all den anderen sexy mädels bekomme, die auch alle nicht für werbung zahlen wollen.

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